Kunstprojekt
vom 07.05. bis 10.05.2009
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Projekt
72 STUNDEN – „Transit-Raum“ (Kunstprojekt)

Projektzeitraum
07. bis 10. Mai 2009

Projektort
KuBa
Kulturzentrum am EuroBahnhof e.V. Saarbrücken

Projektleitung
• Heiner Buchen, Pastoralreferent des Dekanats Saarbrücken
• Annette Orlinski, Dipl. Kommunikationsdesignerin, Künstlerin und Leiterin des Projektes
POLSKA KULTURA

Veranstalter
• Dekanat Saarbrücken

Projektpartner
• Zuwanderungs- und Integrationsbüro der Landeshauptstadt Saarbrücken
• Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur
• Projekt POLSKA KULTURA
• KuBa, Kulturzentrum am EuroBahnhof e.V.
• Landesaufnahmestelle für Vertriebene und Flüchtlinge Lebach
• Caritaseinrichtungen in der Landesaufnahmestelle für Vertriebene und Flüchtlinge
Lebach – Migrationsdienst
• SWR3 und SR

72 Stunden ohne Kompromiss ist der Titel einer Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Katholischen Jugend Österreichs und den Schweizer Jugendverbänden.
Alle beteiligten Aktionsgruppen erhalten jeweils eine soziale, ökologische, interkulturelle oder gemeinnützige Aufgabe, die sie innerhalb von 72 Stunden lösen müssen.

Die 72-Stunden-Aktion des BDKJ wird unter dem Motto "Uns schickt der Himmel" vom 7. bis 10. Mai 2009 in Südwestdeutschland und Nordrhein-Westfalen stattfinden. Der BDKJ rechnet mit über 100.000 Menschen, die sich drei Tage lang für soziale Projekte einsetzen werden. (www.72stunden.de)


72 STUNDEN – „Transit-Raum“ ist ein Kunstprojekt mit Annette Orlinski unter der Leitung von Heiner Buchen (Dekanat Saarbrücken). Die Aktion findet im Kulturzentrum am Eurobahnhof (KuBa) in Saarbrücken vom 07. bis 10. Mai 2009 statt.

Eine Gruppe von Jugendlichen bekommt am 07. Mai um 17.07 Uhr die Aufgabe, innerhalb von 72 Stunden einen „Transit-Raum“ zu erbauen und mit künstlerischen Mitteln zu gestalten. Als Orientierung dient die eigene Erfahrung der Künstlerin, die vor 20 Jahren aus Oberschlesien (Polen) mit ihrer Familie ins Saarland eingewandert ist und als Kind das Leben im Übergangslager kennengelernt hat. Durch die Aktion erhalten die Jugendlichen Gelegenheit, sich in die Situation von Migranten – Flüchtlingen, Vertriebenen, Aussiedlern, Wanderarbeitern – hinein zu versetzen und nachzuspüren, was Exil, Verlust von Heimat und Neubeheimatung für den einzelnen Menschen bedeuten.

Mit Unterstützung eines fachmännischen Handwerkers errichten die Jugendlichen einen Übergangswohnraum im ehemaligen Kühlraum des Eurobahnhofs. Zu diesen Requisiten gehören etwa Möbel und Einrichtungsgegenstände, die die Landesaufnahmestelle für Vertriebene und Flüchtlinge in Lebach zur Verfügung stellt.

Die Jugendlichen werden in zwei Gruppen geteilt: „Handwerker“ und „Künstler“. Die einen helfen bei den Bauarbeiten, die anderen konzipieren die künstlerischen und multimedialen Aspekte der Unterkunft. Die Jugendlichen werden sich während der gesamten 72 Stunden auf dem Gelände des KuBa am Eurobahnhof aufhalten.

Die Ausstellung bleibt bis zu den interkulturellen Wochen vom 20. September bis 5. Oktober 2009 zur Besichtigung für Besucher frei.

PROJEKTABLAUF

Tag 1
Donnerstag 07. Mai 2009
17:07 Uhr
• Bekanntmachung der Aufgabe

18:30 Uhr
• Workshop „Flucht & Asyl“ in den Caritaseinrichtungen in der Landesaufnahmestelle für Vertriebene und Flüchtlinge in Lebach – unter der Leitung von Petra Lauermann vom Migrationsdienst

Tag 2
Freitag 08. Mai 2009
9:00 Uhr
• Beladung der Requisitegegenstände (Möbel und Einrichtungsobjekte) in der Landesaufnahmestelle für Vertriebene und Flüchtlinge in Lebach
10:30 Uhr
• Entladung der Gegenstände im KuBa Saarbrücken

• Aufbau des Raumes


Tag 3
Samstag 09. Mai 2009

Aufbau des Raumes und Gestaltung der Unterkunft

Tag 4
Sonntag 10. Mai 2009

Fertigstellung des Raumes und Einrichtung der multimedialen Inhalte

     
     
     
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