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Institut
für Polnische Kultur
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Die
Anfänge der polnischen Literatur finden sich im XVI. Jahrhundert: die
Schöpfer der Renaissance verließen das Latein und begannen auf Polnisch
zu schreiben. Die Gedichte, Ferse und Klagelieder von Jan Kochanowski
machen ihn zu einem der berühmten Dichter der Renaissance.
Im Barock und Klassizismus war die Literatur ein Bindeglied des multinationalen
Polens. Die Dichter Adam Mickiewicz, Juliusz Slowacki und Zygmund Krasinski
wurden zu den geistigen Anführern derer, die ihr Vaterland verloren hatten.
Dichter der traditionellen Geschichte war Henryk Sienkiewicz, Nobel-preisträger
und Autor des Romans „Quo vadis“ aus dem Jahre 1905.
Viele der besten literarischen Werke in der ersten Hälfte des XX. Jahrhunderts
entstan-den als Ergebnis des Dialoges vieler Kulturen und avantgardistischer
Experimente.
Nach dem 2. Weltkrieg befand sich ein großer Teil der Künstler im Ausland
und schloss sich der Pariser „Kultur“ an. Zu den Emigranten zählten unter
anderem Witold Gombrowicz, Gustaw Herling Grudzinski, Czesaw Milosz, Slawomir
Mrozek.
Zu den berühmten Poeten der zweiten Hälfte des XX. Jahrhunderts gehören
Zbigniew Herbert, Tadeusz Rozewicz, Czeslaw Milosz (Nobelpreisträger 1980),
Wislawa Szymbor-ska (Nobelpreisträger 1996).
Die berühmtesten Schriftsteller und Drama-tiker aus dieser Zeit sind Witold
Gombrowicz, Stanislaw Mrozek, Stanislaw Lem (Science Fiktion). Die Reportagen
von Hanna Krall (Kriegs-schicksale der Juden) sowie die Bücher von Ryszard
Kapuscinski (Cesarz, Szach-in-szach) wurden in viele Sprachen übersetzt.
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